Datenschutzerklärung
Stand: 29. September 2026
- Was du diktierst, bleibt auf deinem Gerät. Outspoken macht aus deiner Sprache Text auf deinem Mac oder iPhone. Deine Aufnahmen, deine Texte und alles, was Outspoken von dir lernt, bleiben bei dir — auf deinem Gerät und höchstens in deinen eigenen Backups. Wir erhalten nichts davon, auch nicht, wenn die App Modelle lädt oder nach Updates sucht. Einzige Ausnahme: Verbindest du am Mac selbst einen eigenen KI-Server, gehen deine Texte an diesen Server.
- Kein Konto, keine Analyse, keine Werbung, kein Tracking, keine Cookies.
- Ein paar technische Verbindungen gibt es trotzdem — etwa wenn die Mac-App nach Updates sucht oder du ein Modell lädst. Welche genau, steht unten.
1. Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für Outspoken und diese Website ist:
Artesoft GmbH
Hirschengraben 20
6003 Luzern, Schweiz
E-Mail: info@artesoft.ch
2. Die Outspoken-Apps (Mac und iPhone)
Deine Stimme
- Audio wird im Arbeitsspeicher verarbeitet und nie als Datei gespeichert — auf dem Mac wie auf dem iPhone.
- Nach einem Diktat mit der Outspoken-Tastatur bleibt das Mikrofon bis 15 Minuten bereit, damit du sofort weiterdiktieren kannst; Audio aus dieser Zeit wird sofort verworfen. iOS zeigt in dieser Zeit seinen Mikrofon-Hinweis.
- Für VoiceLock speichert die Mac-App einen Stimmabdruck als Zahlenwerte auf deinem Mac. Er verlässt dein Gerät nie, und du kannst ihn jederzeit löschen.
Deine Texte
- Mac: Die letzten Diktate hält die App nur im Arbeitsspeicher; einen Verlauf speichert sie erst, wenn du ihn einschaltest — als lokale Dateien. Einzige Ausnahme ist ein App-Update: Dann legt sie die letzten Diktate kurz lokal ab, damit sie den Neustart überstehen, und löscht die Datei danach.
- iPhone: Mit «Verlauf speichern» (ab Werk an) liegen deine letzten 200 Diktate in einer Datei auf deinem iPhone — verschlüsselt, nur bei entsperrtem iPhone lesbar und nicht im Backup. Du findest sie im Outspoken-Ordner der Dateien-App. Ausschalten oder «Alle löschen» löscht sie sofort.
- Tastatur und App (iPhone): Für die Übergabe zwischen Tastatur und App liegt der Text vorübergehend in geschützten Dateien auf deinem iPhone — auch wenn der Verlauf aus ist. Text, den die Tastatur einfügen soll, ist 2 Minuten einfügbar; danach wird er nicht mehr angeboten und bei der nächsten Bereinigung gelöscht.
Wörterbuch, Wortvorschläge und Lernen
- Dein Wörterbuch und deine Textbausteine liegen in einer lokalen Datei auf deinem Gerät und bleiben, bis du sie löschst.
- Wortvorschläge (ab Werk an, in den Einstellungen abschaltbar): Erkennt die App ein Wort unsicher, notiert sie es; taucht es wieder auf, schlägt sie es dir mit dem Satzausschnitt vor, in dem es vorkam — höchstens 20 Vorschläge, je bis 120 Zeichen.
- Die Outspoken-Tastatur lernt aus deinem Tippen und Wischen — mit Vollzugriff dauerhaft auf diesem iPhone, sonst nur bis zum Ende der Sitzung. Du kannst diese Lerndaten in den App-Einstellungen löschen.
KI-Feinschliff
Der Feinschliff läuft auf deinem Gerät. Verbindest du am Mac stattdessen selbst einen eigenen KI-Server, gehen deine Texte an diesen Server. Das geschieht nur, wenn du es ausdrücklich so einstellst; für diesen Server ist sein Betreiber verantwortlich. Wir erhalten dabei nichts.
Die Outspoken-Tastatur (iPhone)
Die Tastatur enthält keinen Netzwerk-Code und sendet nichts irgendwohin. Den Vollzugriff nutzt sie nur für den privaten Austausch mit der Outspoken-App auf diesem iPhone und um deine Tipp-Personalisierung dort zu speichern. Tippen geht auch ohne Vollzugriff.
Diagnose
Beide Apps führen auf deinem Gerät ein technisches Protokoll — Ereignisse und Fehler, keine Diktattexte. Auf dem Mac kann es ein Zeitwort wie «morgen» oder einen Monatsnamen vermerken, wenn der KI-Feinschliff es ändern wollte. Auf dem iPhone siehst du es in der Dateien-App. Outspoken versendet das Protokoll nie selbst; teilen kannst es nur du. Absturzberichte senden die Apps nicht selbst an uns; was Apple uns zur iPhone-App weitergeben kann, steht unter «Apple».
Geladene Modelle und Stimmen
Modelle und Stimmen, die Outspoken lädt, enthalten keine Daten über dich. Modelle löschst du in den App-Einstellungen, Stimmen auf dem iPhone in der Dateien-App unter Outspoken › tts.
Backups
Sicherst du deinen Mac oder dein iPhone — etwa mit Time Machine, iCloud oder dem Finder —, können lokale Outspoken-Dateien in diesen Backups landen, zum Beispiel dein Wörterbuch samt Wortvorschlägen, das Protokoll oder die Tastatur-Lerndaten. Auf dem iPhone nimmt Outspoken den Verlauf und geladene Sprach- und KI-Modelle davon aus; geladene Stimmen können im Backup landen. Deine Backups verwaltest du selbst; wir haben keinen Zugriff darauf.
Technische Verbindungen
Keine dieser Verbindungen überträgt, was du diktierst:
- Update-Prüfung (Mac): Die Mac-App fragt automatisch in der Regel einmal pro Tag — und wenn du selbst nachschaust — bei unserem Server nach, ob es eine neue Version gibt. Dabei werden, wie bei jedem Aufruf im Internet, deine IP-Adresse sowie die App- und macOS-Version übertragen; eine Kennung, die dich oder dein Gerät identifiziert, wird nicht gesendet. Das Update selbst lädt die App erst, wenn du es installierst. Die automatische Prüfung kannst du in den Einstellungen abschalten.
- Modelle (Mac und iPhone): Sprach-, KI- und Stimmmodelle lädt die App, wenn du sie auswählst. Auf dem iPhone lädt sie Modelle ausserdem selbst: bei der Ersteinrichtung, beim Umstieg älterer Installationen und wenn Teile eines gewählten Modells fehlen. Der Server, von dem eine Datei kommt, sieht dabei deine IP-Adresse. Welche Anbieter das sind, steht unter «Wer Daten erhält».
Apple (TestFlight und App Store)
Die iPhone-App verteilen wir über Apple — als Beta über TestFlight, später im App Store. Apple verarbeitet dabei Daten nach eigenen Bestimmungen. Hast du in iOS «Mit App-Entwicklern teilen» eingeschaltet, kann Apple uns Absturzberichte und Nutzungsstatistiken weitergeben. Bei der Beta stellt uns Apple zudem Angaben zur Verfügung, etwa ob und wie oft du die Beta installiert und geöffnet hast, Absturzberichte, Feedback, das du selbst über TestFlight sendest, und bei einer Einladung per E-Mail deinen Namen und deine E-Mail-Adresse. Wir nutzen diese Angaben nur, um die App zu verbessern und dich zur Beta einzuladen.
Deine Kontrolle
- Mac: Verlauf ein- oder ausschalten, VoiceLock-Stimmabdruck löschen, Wortvorschläge und Update-Prüfung abschalten, Modelle löschen.
- iPhone: Verlauf ausschalten oder löschen, Wortvorschläge abschalten, Tastatur-Lerndaten zurücksetzen, Modelle löschen.
- Mikrofon, Vollzugriff und andere Berechtigungen entziehst du jederzeit in den Einstellungen von macOS bzw. iOS.
Kinder
Die Apps sammeln keine Nutzerdaten — von niemandem, auch nicht von Kindern.
3. Diese Website
- Die Website setzt keine Cookies, nutzt keine Analyse-Werkzeuge und lädt keine Inhalte von fremden Servern — auch keine Schriften oder Videos.
- Bei jedem Aufruf speichert unser Server kurz technische Angaben: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Seite oder Datei, Statuscode, verweisende Seite sowie die Kennung deines Browsers bzw. der App. Wir brauchen sie für den sicheren Betrieb und löschen sie nach 14 Tagen.
- Die Website liegt bei Hostinger auf einem Server in Deutschland.
- Wählst du oben auf der Website ein Farbschema (Creme oder Grün), merkt sich dein Browser diese Wahl lokal; sie wird nicht an uns übertragen.
4. Wenn du uns schreibst
Schreibst du uns eine E-Mail, verwenden wir deine Angaben nur, um dir zu antworten. Wir löschen sie, sobald sie dafür nicht mehr nötig sind, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
5. Wer Daten erhält
Wir verkaufen keine Daten und geben sie nicht für Werbung weiter. Diese Anbieter verarbeiten Daten in unserem Auftrag oder in eigener Verantwortung:
- Hostinger (Litauen, Server in Deutschland): Website, Update-Prüfung, Modellserver.
- Cloudflare (USA): Speicher für Modelldateien.
- Hugging Face (USA): einige Sprachmodelle.
Deutschland und Litauen bieten einen angemessenen Datenschutz. Für Bekanntgaben in die USA stützen wir uns auf das Swiss-U.S. bzw. EU-U.S. Data Privacy Framework, soweit der Anbieter danach zertifiziert ist, und sonst auf Standardvertragsklauseln.
6. Rechtsgrundlagen
Wir bearbeiten Personendaten nach dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Für Personen in der EU gilt zusätzlich die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb und daran, dir Updates und Modelle bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); bei E-Mail-Anfragen die Beantwortung deines Anliegens (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
7. Deine Rechte
Du kannst Auskunft verlangen, falsche Daten berichtigen und Daten löschen lassen, der Bearbeitung widersprechen sowie nach DSGVO die Einschränkung der Bearbeitung und die Übertragung deiner Daten verlangen. Schreib uns dafür an info@artesoft.ch. Du kannst dich auch beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) oder bei einer Datenschutzbehörde in der EU beschweren.
Übrigens: Das meiste, was du mit Outspoken erzeugst, haben wir gar nicht — es liegt nur auf deinem Gerät, und du kannst es dort selbst löschen.
8. Änderungen
Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Apps oder unsere Dienste ändern; das Datum oben zeigt den aktuellen Stand.
